Was ist Neuraltherapie?
Die Neuraltherapie ist ein medizinisches Verfahren, bei dem ein örtliches
Betäubungsmittel (meist Procain) in bestimmte Körperbereiche injiziert wird. Ziel ist
es, Störungen im vegetativen Nervensystem zu regulieren, Schmerzen zu lindern
und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Sie gehört zu den regulativen Therapieverfahren und wird sowohl bei akuten als
auch bei chronischen Beschwerden eingesetzt.
Wie wirkt Neuraltherapie?
Die Behandlung basiert auf drei Grundprinzipien:
- Lokale Wirkung: Entspannung der Muskulatur, Verbesserung der Durchblutung, Reduktion von Entzündungsreaktionen.
- Segmentale Wirkung: Einfluss auf Nerven, die bestimmte Körperregionen versorgen.
- Störfeldtherapie: Behandlung von Bereichen, die den Gesamtorganismus beeinflussen können (z. B. Narben, alte Verletzungen, Zähne).
Wie läuft eine Behandlung ab?
- Vor der ersten Sitzung erfolgt ein ausführliches Gespräch über Beschwerden, Vorerkrankungen und mögliche Risikofaktoren.
- Die Injektionen erfolgen mit sehr feinen Nadeln in Haut, Muskulatur oder an bestimmte Nervenpunkte.
- Die Behandlung dauert in der Regel 10–20 Minuten.
- Je nach Beschwerdebild sind mehrere Sitzungen sinnvoll.
Bei welchen Beschwerden kann Neuraltherapie eingesetzt werden?
Typische Anwendungsgebiete sind u. a.:
- Muskel- und Gelenkschmerzen
- Rückenschmerzen, Nackenverspannungen
- Kopfschmerzen und Migräne
- Narbenbeschwerden
- funktionelle Beschwerden (z. B. Verdauung, Atmung)
- vegetative Dysregulationen
Was sollten Sie vor der Behandlung beachten?
Bitte informieren Sie uns über:
- Allergien, insbesondere gegen Lokalanästhetika
- Blutgerinnungsstörungen oder blutverdünnende Medikamente
- Schwangerschaft
- akute Infektionen oder Fieber
- bekannte Herzrhythmusstörungen
Sie haben Fragen zur Neuraltherapie?
Egal welches Anliegen Sie haben, wir sind für Sie da.
BioMedical Center (BMC) Speyer
Carl-Dupré-Str. 1
67346 Speyer
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